Gedenkfeier des Verbandes der Zollwache beim Bundes-Denkmal der Zollwache in Marchegg
Die Festgäste vor dem Denkmal der Zollwache
Am 17. Oktober 2026, pünktlich um 11.00 Uhr, begann die Kranzniederlegung zur Erinnerung an die Zollwache in Marchegg. Die Diskussionen um den Termin waren angesichts des perfekten Herbsttages schnell vergessen. Alles richtig gemacht. Was wäre wohl gewesen, wenn es geregnet hätte? Egal, denn zum einen wünschen sich viele Menschen den Regen, zum anderen hat es nicht geregnet.
Leider ging mein Wunsch, die 50-Personengrenze zu knacken, nicht in Erfüllung, aber wie schon im letzten Jahr waren rund 30 Menschen, die etwas mit der Zollwache und dem VZBÖ verbindet, anwesend. Darunter auch der Vizebürgermeister von Marchegg, Herr Richard Kohl. Auch im Gespräch mit ihm war, neben der Geschichte von Marchegg und den Ausflugsmöglichkeiten, das Wetter und eben das Wasser Thema.
Gespräche vor der Kranzniederlegung |
Horst Tritremmel von der Finanzmusik Wien spielt für die Festgäste |
Nach der Begrüßung der Anwesenden durch mich in meiner Funktion als Bundesvorsitzendem und einer Schweigeminute, auch für die seit der letzten Gedenkfeier 24 verstorbenen Mitglieder, bekamen die Festgäste einen kurzen Überblick über die Situation in und um den Verband. Nachdem Gustav Martinek als Landesgruppen- Obmann und treibende Kraft hinter diesem Treffen ebenfalls eine kurze Rede gehalten hatte, wurde auch musikalisch der Zollwache gedacht. Horst Tritremmel, ehemaliger Angehöriger der Zollwache und aktives Mitglied der Finanzmusik, spielte unter anderem den Zapfenstreich, was dazu führte, dass auch einige Radfahrer und Spaziergänger kurz verweilten und als Kiebitze der Veranstaltung beiwohnten. Nein auch die Zaungäste reichten nicht, um die erhoffte Zahl 50 zu erreichen, aber ich hatte schon das Gefühl, dass der eine oder die andere das Denkmal erstmals richtig wahrnahmen. Auch das sehe ich als Erfolg.
Im Anschluss begab sich die Gruppe in das Wirtshaus „Zur Schiene“, direkt am Bahnhof von Marchegg. Dort fand das Treffen mit weiteren Gesprächen bei Speis und Trank einen gemütlichen und damit würdigen Ausklang.
Ergänzung im Sinne des Bundesvorsitzenden: Ich habe im ersten Absatz auf die lange Geschichte von Marchegg und die Ausflugsziele im Ort selbst und in der Umgebung hingewiesen. Auch die Information, dass das Wirtshaus „Zur Schiene“ direkt am Bahnhof Marchegg seinen Platz hat und die Fahrt von Leopoldau nach Marchegg mit dem Zug keine 40 Minuten dauert, kommen nicht von ungefähr. Das ist nämlich Teil einer Einladung. Vielleicht schaffen wir es nächstes Jahr, die 50 Personenmarke zu erreichen. Für die, die eine Ausrede suchen, Folgendes: Ja es stimmt, am Wochenende fährt der Bus nicht vom Bahnhof in die Nähe des Denkmals, aber für die rund 3,5 km oder fünf Minuten mit dem Auto würden wir - bei Bedarf - eine Lösung finden.
Also vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr im Oktober in Marchegg. Der Termin wird rechtzeitig auf unserer Homepage bekannt gegeben.
Thomas Vagovics (Text und Bilder)



